FRHY entwickelt eine flexible, multidirektionale und technologieoffene Lösung für die Großserienfertigung von Elektrolyseuren. Im Mittelpunkt steht eine Referenzfabrik, die neue Produktions- und Prüfmodule entwickelt und sie als digitale Abbilder in einer zentralen virtuellen Architektur zusammenführt.
Auf dieser Basis lassen sich einzelne Prozesse hinsichtlich Fertigungsqualität, Skalierbarkeit und Kosten vergleichen. So entsteht ein skalierbarer Technologiebaukasten, der Varianten ganzer Wertschöpfungsketten vergleichbar macht und Kosten, Automatisierungspotenziale sowie den Return on Investment in Abhängigkeit von der Produktionsmenge bewertet.
Die Referenzfabrik ist dreistufig aufgebaut: In den Produktionsmodulen entwickeln fünf Fraunhofer-Institute standortübergreifend – in Chemnitz, Görlitz/Zittau, Aachen und Stuttgart – die einzelnen Fertigungs- und Prüfschritte. Der Technologiebaukasten bündelt deren virtuelle Modelle, mit Fokus auf die Produktion und Prüfung der Einzelzell-Komponenten (MEA, PTL, BPP) sowie auf Stacking- und Systemprüfprozesse. Die Referenzarchitektur verknüpft diese Modelle schließlich zu vollständigen Prozessketten und ermöglicht eine prozessschrittübergreifende Bewertung ganzer Produktionsstrategien.
Als Teil des Wasserstoff-Leitprojekts H2Giga bündelt FRHY die Kompetenzen der fünf Fraunhofer-Institute entlang der gesamten Elektrolyseur-Wertschöpfungskette – von der Komponente über den Stack bis zum System.
Ziele
- Kostenoptimierte, skalierbare Produktionsprozesse ermöglichen
- Technische und wirtschaftliche Produkteigenschaften signifikant verbessern
- Den strukturierten Rollout von Produktionstechnologien für die Großserienfertigung beschleunigen



