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Recycling

Kreislaufwirtschaft für Wasserstoff-Systeme

Wir integrieren Recycling- und Kreislaufkonzepte bereits in der Entwicklungsphase. Ziel ist der effiziente Einsatz kritischer Materialien und die Rückführung von Komponenten und Werkstoffen in industrielle Stoffkreisläufe. Dazu entwickeln wir kreislaufgerechte Brennstoffzellen- (PEM, SOFC) und Elektrolyseursysteme und setzen auf (teil-)automatisierte Demontageprozesse, um Rückgewinnung und Wiederverwendung wirtschaftlich zu skalieren. So leisten wir einen Beitrag zu nachhaltigen Wasserstoff-Systemen und sichern die langfristige Wirtschaftlichkeit industrieller Anwendungen.

Entstapelungsmodul der Demontage-Anlage

Automatisierte Demontage von Brennstoffzellensystemen

Der Hochlauf einer nachhaltigen Wasserstoff-Wirtschaft endet nicht mit der Produktion neuer Systeme. Ob für mobile Anwendungen oder stationäre Energieversorgung: Um Wasserstoff-Technologien wirklich umweltfreundlich und wirtschaftlich zu machen, müssen wir bereits heute an das Ende ihres Lebenszyklus denken. Am Fraunhofer IWU schließen wir diesen Kreis: Mit einer weltweit einzigartigen Forschungsanlage entwickeln wir Prozesse für die vollautomatisierte, zerstörungsfreie Demontage von Brennstoffzellen-Stacks und schaffen so die Basis für eine echte Kreislaufwirtschaft.

Werterhalt statt Schreddern

Bisherige Recycling-Verfahren setzen oft auf das Schreddern ganzer Module. Dabei gehen wertvolle Materialien und funktionsfähige Bauteile unwiederbringlich verloren. Unser Ansatz ist differenzierter. Wir entwickeln Konzepte für die:

01Reuse

Wiederverwendung intakter Teile

02Refurbishment

Wiederaufbereitung gebrauchter Komponenten

03Repair

Reparatur von Systemen

04Recycling

Stoffliche Verwertung, wo eine Wiederverwendung nicht mehr möglich ist

Die vollautomatisierte Demontage-Anlage

Die vollautomatisierte Demontage-Anlage

Ziel ist es, Gehäuse, Dichtungen und vor allem die teuren Kernkomponenten wie Bipolarplatten und Membran-Elektroden-Einheiten (MEA) sortenrein zurückzugewinnen – unabhängig vom Einsatzgebiet des Stacks. Die technische Hürde liegt in der Empfindlichkeit der Komponenten: Bipolarplatten sind oft weniger als 1 mm dünn. Um diese zerstörungsfrei aus dem Verbund zu lösen, haben wir eine vollautomatisierte Pilotanlage realisiert. Sie beherrscht den kompletten Prozess: von der Datenerfassung über das Entstapeln bis zur sortenreinen Trennung der Lagen – alles im Industriemaßstab. So verwandeln wir Stacks von komplexem Abfall in eine effiziente Rohstoffquelle.

Mehrere doppelseitige Greifer und Spezialwerkzeuge für effizientes Handling und Lösen der Fügeverbindungen

Kamerasysteme und Sensoren zur Zustands- und Fehlererkennung sowie adaptiver Werkzeugwechsel

Demontage vom Gehäuse bis auf Zellebene für eine optimale Vorbereitung auf das Second Life oder das Recycling

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