hy.tec mittendrin 2026
Zwei Tage Fertigungs- und Prüftechnologien zum Anfassen: Am 25. und 26. Juni öffnete das Fraunhofer IWU in Chemnitz seine Hallen für die hy.tec mittendrin.
Am 25. und 26. Juni 2026 fand am Fraunhofer IWU in Chemnitz die hy.tec mittendrin statt. Unter dem Motto „Fertigungs- und Prüftechnologien für die Produktion von Wasserstoffsystemen – live erleben" führte die Veranstaltung Fachpublikum aus Zuliefer-, Maschinen- und Anlagenbau direkt an die Anlagen der Referenzfabrik.H₂ — dorthin, wo die Verfahren im Takt laufen statt nur auf Folien zu stehen.
Den fachlichen Rahmen setzten Impulsvorträge im Hörsaal. Prof. Dr.-Ing. Welf-Guntram Drossel, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IWU, eröffnete mit „Nachhaltig produzieren mit Wasserstoff". Thomas Stiede vom BMW Group Werk Leipzig zeigte die Perspektive eines Automobilherstellers auf den Einsatz von Wasserstoff in der Produktion. Am zweiten Tag ordnete Ministerialrätin Nilgün Parker, Referatsleiterin im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), unter dem Titel „Industriepolitische Bedeutung von Wasserstoff-Microgrids und ihre Anwendungen" die Technologie industriepolitisch ein.
Der Kern der Veranstaltung lag jedoch in den Produktionshallen. An nummerierten Stationen führten Partner und Forschende die einzelnen Schritte der Prozesskette vor: das Umformen und Fügen der Bipolarplatte, Drahtgewebe als poröse Transportschicht, die Montage der Membran-Elektroden-Einheit, die Inline-Qualitätsprüfung sowie automatisiertes Handling in der Roboterzelle. Zwischen den Stationen blieb Zeit für das, was solche Formate wertvoll macht: das direkte Fachgespräch über Machbarkeit, Taktzeiten und Kosten.
Als Aussteller beteiligten sich CELLIMPACT, EDI, HAFF-Dichtungen, HAVER & BOECKER, held, HORIBA FuelCon, Intego, MOVE, Profiroll, PROMESS, Röchling, RUCKS, SITEC, Steigerwald Strahltechnik, TÜV und weldmetrix.
Der kurze Weg vom Vortrag zur laufenden Anlage ist es, was die hy.tec ausmacht: Wer wissen will, ob die eigenen Kompetenzen in die Wasserstoff-Produktion passen, sieht hier die Verfahren, das Bauteil und die Menschen dahinter an einem Ort.










